

Am 21.03.2026 richten wir den Fokus endlich nach Württemberg! Eine viel zu lange unterschätzte Region, die immer noch gerne mit müdem Trollinger, süffigem Lemberger der nach Kegelabend riecht und übergroßen Genossenschaften in Verbindung gebracht wird. Doch die Abneigung bröckelt mittlerweile – und zwar gewaltig. Pionieren wie Schnaitmann, Beurer und Aldinger folgt eine neue Generation und zeigt aktuell, wie viel Energie in diesem Landstrich steckt. Zwei der Weingüter, die dieses neue Württemberg gerade zum Klingen bringen, holen wir uns jetzt auf unsere Bühne: Stefanie und Fabian Lassak vom Weingut Lassak aus Hessigheim sowie Frederike Schmidt und Daniel Kurrle vom Kleinen Gut aus Uhlbach.
Stefanie und Fabian Lassak arbeiten in einer fast schon pittoresken Landschaft rund um Hessigheim. Geformt von Muschelkalk, Fels und den steilen Hängen des Neckartals, das sich dort unvermittelt wie ein Amphitheater öffnet. Ihre Weine tragen eine vom Terroir geprägte Handschrift, die man hier vor wenigen Jahren noch kaum für möglich gehalten hätte. Sie interpretieren ihre Rebsorten mit einer Ruhe, Präzision und Feinheit, die unseres Erachtens nach ihresgleichen sucht.
Das Kleine Gut, im Speckgürtel von Stuttgart gelegen und trotzdem mitten in der Natur, bringt eine völlig eigene Energie mit: urban, frei und ungekünstelt. Frederike und Daniel arbeiten puristisch, spontan und ohne jedwedes Dogma. Fast schon philosophisch, mit welcher Ehrfurcht sie der Natur auf den Grund gehen und uns zeigen, wie modern Württemberg schmecken kann. Man muss aber eben auch mutig genug sein und die Dinge konsequent zu Ende denken.
Beide Betriebe teilen die gleiche Haltung: große Leidenschaft, ein an Obsession grenzender Blick fürs Detail, biodiverse Weinbergsarbeit und eine klare Vorstellung davon, wohin sich die Region geschmacklich entwickeln sollte. Die Weine, die wir an diesem Abend öffnen werden, sind das Ergebnis eben dieser Konsequenz. Nicht laut, nicht überdreht, sondern ehrlich, lebendig, präzise und voller Herkunft. Wir treffen vier Menschen, die ihre Region lieben, sie aber neu interpretieren und formen wollen und dabei ganz eigene Wege gehen. Es geht um Böden, Stil, Wandel und um die Frage, wie Württemberg in Zukunft schmecken kann. Und wir sind schon wieder mittendrin – verrückt!
Das kulinarische Pendant komponiert mit gewohnter Hingabe der Koch unseres Vertrauens: Salvatore Sanguigno. Kommt ins Substage, ins Minestrone und lasst uns gemeinsam das neue Württemberg abfeiern.
Auf bald
Joe, Prinz und Heribert
… Tickets hier ab diesen Freitag …
!! Aufgrund des großen Andrangs beim letzten Mal ist die Ticketanzahl pro Person auf maximal vier begrenzt !!


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